IronKey - der sichere USB Stick.
Was ist der IronKey und wie ist er aufgebaut?
Der IronKey ist ein hochsicherer USB Stick, der die Daten nach dem AES-Standard
(256 Bit, CBC-Mode) schützt. Die Hauptkomponenten des USB-Sticks sind der
ultraschnelle Flash-Speicher und der Cryptochip, der die Ver- und
Entschlüsselungsoperationen erheblich beschleunigt. Der Stick selbst befindet
sich in einem stabilen, manipulationssicheren Metallgehäuse, der durch eine
Verschlusskappe - bestehend aus gleichem Material und einer flexiblen
Innenstruktur aus Kunststoff - wasserdicht (s. Zertifizierungen) verschlossen wird.
Welche Varianten gibt es vom IronKey?
Den IronKey gibt es in zwei unterschiedlichen Speichertechnologien (Dual Channel SLC- oder Dual Channel MLC-Flash) und in drei
verschiedenen Funktionskategorien (Basic, Personal und Enterprise). Die erhältlichen Speichergrößen gibt es
in den Stufen 1GB, 2GB, 4GB, 8GB und 16GB. Das Modell "D200" (MLC-Flash Speicher) ist zusätzlich in 32GB erhältlich.
Eine Übersicht über die 2 verschiedenen Hardware-Typen gibt es unter https://www.ironkey.com/compare-hardware.
Das Leistungsspektrum der unterschiedlichen Funktionskategorien ist ersichtlich unter https://www.ironkey.com/compare-features
Welche Basis-Features hat jeder IronKey?
- robuste, manipulationssichere und wasserdichte Außenhaut
- Dual Channel Flash, USB 2.0
- automatische Hardwareverschlüsselung der Daten
- integrierter Malware Schutz
- unter verschiedenen Plattformen einsetzbar: Windows7, Windows Vista, Windows XP SP2+, Windows 2000 SP4, Macintosh OS X 10.4+, Linux 2.6+
- keine Treiber nötig, keine Administrationsrechte auf dem PC erforderlich
Welche Variante ist die richtige für mich?
Damit sich der IronKey gut in den täglichen Arbeitsprozess integrieren lassen kann, sollte die Frage des
Anwendungsfalles geklärt werden. Ein Administrator der eine Anwendungs-Gruppe mit mehreren Personen betreut, hat
ganz andere Anforderungen als ein sicherheitsbewusster Benutzer, der nicht in einem Team arbeitet. Im ersteren Fall würde die Enterprise-Variante zum Einsatz kommen. Bei einem Einzelnutzer könnte die Personal-Variante die Bedürfnisse eventuell besser abdecken.
Nicht zu vernachlässigen ist auch die Beachtung des Datendurchsatzes: Kommt es auf eine sehr hohe Schreib- und Lesegeschwindigkeit an, sollte man eher zum schnelleren Modell mit dem SLC-Flash greifen (Modell S200).
Kontaktieren Sie uns einfach, wenn Sie sich nicht sicher sind welches Modell Ihre Bedürfnisse am besten abdeckt.
Was bedeutet "integrierter Malware-Schutz" in der Praxis?
Unter Malware-Schutz versteht man, in unserem Kontext, die Verhinderung der Verbreitung von böswilligen Programmen,
was ja gerade bei mobilen Datenspeichern extrem wichtig ist. Es sollen also keine Schadprogramme von einem PC-System
auf den IronKey übergehen oder Autostart Programme des IronKeys selbst angreifbar sein, so daß diese dann auf PC-Systeme überspringen.
Deutlich wird der Schutz an einem häufig auftretenden Anwendungsfall:
Wird der IronKey mit dem "Windows-Arbeits-PC" verbunden, wird das Windows Betriebssystem sogenannte
Autostart-Programme ausführen. In unserem Fall startet eine auf dem Stick gespeicherte Anwendung, die das Login "in den Stick" ermöglicht.
Da diese wichtige Anwendung vom Betriebssystem des IronKeys auf Integrität geprüft und geschützt wird,
kann diese Autostart-Anwendung nicht verändert werden. Ein "Verseuchen" des PCs ist durch eine manipulierte Autostart-Funktion somit nicht möglich.
Der andere Fall ist auch abgedeckt: Der IronKey kann im "read-only" Modus in ein (fremdes, unsicheres) System eingebunden werden. So können lediglich Daten vom Stick gelesen, aber nicht verändert werden - Schadprogramme können von einem bereits infizierten PC-System nicht auf den IronKey übergehen.
Wie richtet man den IronKey ein?
Auf einem Windows-PC wird der Benutzer Schritt für Schritt durch ein, auf dem USB-Stick gespeichertes Autostart-Programm durch den Initialisierungsprozess geführt. Die Konfigurationsschritte sind dabei von der jeweiligen Produktvarinate abhängig:
Bei der Personal Variante wird vom Benutzer ein Kennwort festgelegt, das später zum Freischalten des Sticks benötigt wird. Darüberhinaus werden im Verlauf der Initialisierungsprozedur noch weitere Angaben (unter anderem für einen Online-Zugang) vom Benutzer abverlangt.
Bei der Enterprise Version unterscheidet sich der Initialisierungsprozess, da die Anwendungsmöglichkeiten auch vielfältiger sind: Man kann durch die Verwendung von mehreren Enterprise-USB-Sticks ganze Benutzergruppen administrieren und dabei verschiedene Sicherheitsanforderungen definieren. Natürlich kann auch ein einzelner Nutzer diese Varinate verwenden - in diesem Fall administriert sich der Benutzer selbst.
Man benötigt für die Initialisierung des ersten Ironkeys der Enterprise Variante ein, vom Hersteller per e-Mail an den Benutzer versendeten Activation Key. Dieser Prozeß sollte vorzugsweise von einem, vorher definierten Administrator durchgeführt werden, da dieser nach erfolgreicher Einrichtung des ersten USB-Sticks nun weitere Activation Keys an alle weiteren Benutzer versenden kann (mit dem jeder Benutzer nun seinen Enterprise-USB-Stick initialiseren kann). Der Administrator kann über eine spezielles Web-Portal beispielsweise weitere Administratoren, Benutzer und Gruppen mit verschiedenen Sicherheitsvorschriften definieren. Es empfiehlt sich aber stets die Einrichtung eines zweiten, stellvertretenden Administrators.
Welche Zertifizierungen hat der IronKey und was bedeuten diese?
Der IronKey ist nach dem vom National Institute of Standards and Technology (NIST) definierten Standard
FIPS 140-2 Level 3 zertifiziert. Dieser Standard definiert hohe Anforderungen an die Datensicherheit und
an den physischen Schutz der Bauteile bzw. Hardware. So ist beispielsweise sichergestellt, daß Geheimnisse
wie Daten bzw. kryptographische Schlüssel im Falle eines Angriffes unter keinen Umständen in die Hände
des Angreifers fallen.
Der IronKey ist nach dem vom US-Militär definierten Standard MIL-STD-810F zertifiziert. Das bedeutet beispielsweise, dass der IronKey entsprechend wasserdicht ist und in dem angegebenen Temperaturbereich zuverlässig arbeitet.
Der IronKey S200 ist von der NATO (North Atlantic Treaty Organization) für die Verwendung in den 28 Mitgliedsstaaten zugelassen
(https://www.ironkey.com/news/nato-approved-ironkey-s200).
Passwortschutz?
Grundsätzlich sollte man sich das, während der Initialisierungsphase vergebene Passwort gut merken: Bei der Passworteingabe wird nach 10 Fehlversuchen (voreingestellter Wert) der interne Speicher des USB-Sticks gelöscht! Sollte der IronKey in falsche Hände geraten, ist die Datensicherheit bei einem sicheren Passwort absolut gegeben.
Bestellen des IronKeys
Sie können den IronKey in allen Varianten und auch diverse Zusatzpakete in unserem Shop bestellen.
Kontakt:
|